Politische Einstellungen: Vom “Gesellschaftlichen- und Politischen Imperativ”

 

Moral Compass © by psd

Nachdem dann jetzt das Infoblatt zum Thema abgehandelt ist, können wir zu meiner Meinung kommen, ich werde diese in einem Theorie/Praxis Schema abhandeln um euch zu verdeutlichen was ich wie meine:

Ich beginne wie oben mit meiner Einstellung zu  Werten :  Um euch nun nicht damit zu langweilen was ich persöhnlich alles als erstrebenswerte Eigenschaften sehe, beschränke ich mich auf die, die ich als so wichtig erachte, das ich sie als gesellschaftlich notwendige Normen sehe:

Allen voran sehe ich den  Zusammenhalt  der einzelnen Individuen einer Gesellschaft, sowie die absolute Hegemonie dieses Wertes, als zentralen Punkt einer funktionierenden Gesellschaft an.

Theorie:  Ohne den Zusammenhalt, die Verbundenheit, die Treue des Einzelnen zur Masse lässt sich keine Gesellschaft bauen, zumindest keine, in meinem Sinne. Besteht dieser nämlich nicht ist es unglaublich schwer ein gesellschaftlichen Konzens zu finden, ohne diesen ist ein gemeinschaftlich anerkannter Normen-Übereinstimmung nicht zu finden.

Praxis:  Eine Gesellschaft die keinen festen Zusammenhalt findet, ist keine Gesellschaft, sie ist eine Ansammlung Individuen die sich selbst der nächste sind und ihre eigenen Interessen über die der Masse stellen. Ohne einen gesellschaftlichen Konzens lässt sich kein Recht bilden, folglich gibt es keine allgemeinen Normen,  Werte und auch keine Moral. Das sieht dann in der Praxis wahrscheinlich ungefähr so aus: Einige Individuen die, die Möglichkeit haben werden die Masse ausnutzen, was sollte sie davon abhalten, es gibt keinen Zusammenhalt.

 Strebsamkeit  sehe ich als zweite absolut notwendige Wertgrundlage.

Theorie: Fehlt das streben nach Leistung, nach Entwicklung stagniert die Gesellschaft, bzw. sie wird sogar mit jedem Generationenwechsel degenerieren.Warum? Einfach, es liegt in der Natur des Menschens. Gibt es keinen Grund, keinen Drang etwas zu tun, ist es nicht sinnvoll Energie auf eben diesen Vorgang zu verschwenden.

Praxis: Fehlt eine grundlegende Motivation etwas zu tun, wird es nicht gemacht. Ein gutes, sogar aktuelles Beispiel ist die Diskussion über ein bedingungsloses Grundeinkommen: Ist es vollkommen ausreichend um davon gut leben zu können, gibt es, würde die Strebsamkeit fehlen, keinen Grund mehr irgendetwas zu tun, das mein Einkommen verbessert.  Reicht es dafür nicht, sorgt es maximal dafür das genau soviel gearbeitet wird, das es reicht.  Klingt doch gut? Keiner arbeitet sich kaputt, jeder hat Zeit über die wichtigen Dinge im Leben zu philosophieren(ob ich nun Fensterglas oder gar keins in meine Nerdbrille zu packen). Das Problem: Woher kommt das Geld? Wenn es keinen Anreiz gibt Geld zu verdienen, verdient auch keiner genug um davon etwas abzugeben und denen zu geben die es brauchen.

Ehre  bzw. Entschlossenheit, schließlich sind alle guten Dinge 3, bei diesem Punkt lässt sich nun streiten ob er nicht eher zu den Normen gehört. Hier in dem Bezug auf die Hochhaltung, das verteidigen und ehren der Hegemonie der Werte.

Theorie:  Ehre und Stolz auf die grundlage der Gesellschaft, also auf Normen, Werte und Moral der individuellen und vor allem gesellschaftlichen Werte ist ein grundlegendes Bekenntnis zur Richtigkeit und Überzeugtheit dieser. Es geht darum, die Werte der Gesellschaft zu verinnerlichen, zu verstehen und auch um die Entschlossenheit diese hoch zuhalten, selbst wenn es dem einzelnen schaden könnte  . Das es eben nicht irgendeine oktroyierte Bestimmung eines Individuums ist, sondern ein gesellschaftlicher Konzens. Es ist nicht Gott gegeben, es ist Menschen gemacht.

Praxis :  Fehlt die Beziehung zu den grundlegenden Werte der Gesellschaft, werden sie nicht hochgehalten, wie soll man eben diese Werte verteidigen wenn man nichts als Zwang mit ihnen verbindet? Was hält ohne Stolz auf seine Werte ein Individuum davon ab, diese gegen seine eigenen, Werte auszutauschen?

Im Grunde reichen diese drei Punkte als grundlegende Werte, die ich als absolute Imperative betrachte. Wichtig ist hier wirklich:   gesellschaftliche  Imperative.

Normen:

Ich erwähnte bereits bei der Definition des “Norm”-Begriffes:

Als “Norm” wird alles akzeptiert was in einem bestimmten Toleranzbereich um die Werte liegt. Je nach Präferenz und Wichtigkeit der Werte variiert diese Toleranz erheblich.

Die eben von mir angesprochenen “Gesellschaftlichen Imperative” bilden in meiner Vorstellung die Grundlage, das Zentrum der Normenbildung. Sie gelten auch hier als imperative Verhaltensanordnungen und stellen Punkte da, deren Wichtigkeit auf Gesellschaftlichem Level nicht übertroffen wird und stellen deshalb die einzigen Normengrundlagen dar, bei denen es keinen (oder einen nur sehr kleinen) Toleranzbereich in der Akzeptanz von Handlungen in diesen Gebieten geben kann und darf.

Moral:

Also zur gesellschaftlichen Moral: Hier will ich erst einmal eine grundlegende Unterscheidung machen: Die Moral des Menschens und die Moral der Funktion. Nein, keine Angst ich fang hier nicht schon wieder mit Mathe an, ich meine die Funktion die dieser Mensch in einer Gesellschaft ausübt.

Meine Sicht zur Moral bezogen auf die ganze Gesellschaft: Richtig ist alles, was den 3 grundlegenden Werten entspricht. Falsch ist alles, was den 3 grundlegenden Werten widerspricht oder eben einen oder mehrere dieser Werte verletzt.

Folglich der puren Definition von Moral ist auf das Individuum bezogen, alles das moralisch falsch was gegen seine Werte geht.

“In der Politik ist alles das moralisch richtig, was dem gesamten Volk oder einer Mehrheit dieses dient und Progression der Evolution dieses fördert oder Regression der Evolution dieses verhindert.” 

Bildet dabei den Grundsatz für meine Einstellung im Bezug auf Politik, daher: Jede Tat eines Politikers muss für mich genau an diesem Grundsatz gemessen werden. Nach dem ich mit den Werten einen gesellschaftlichen Imperativ aufgestellt habe, stelle ich damit den ” Politischen Imperativ ” auf.

 

Wir haben oben bereits abgehandelt was Moral bezogen auf eine Person bedeutet(->Beispiel 1) nehmen wir das Beispiel wieder auf und bauen es auf Funktionsbezogene Moral aus:

Person A ist jetzt ein Soldat des Landes XYZ, Person B ein Soldat des Landes ABC das sich im Krieg mit XYZ befindet.

Gehen wir wieder von dem wenig diskutierten Fall aus, ABC greift XYZ an, B ist Frontsoldat und feuert auf A, ferfehlt aber, daraufhin erschießt A ihn. Eindeutig Notwehr, niemand der einen Funken Verstand hat wird A verurteilen wollen für diese Tat.

Werden wir kontroverser, ABC hat Land XYZ in einem Präventivschlag angegriffen, A greift nun an und tötet B, als Funktion ist es nicht angreifbar, A handelt zwar in Aggression, allerdings nicht als Person, sondern als Funktion, nämlich der eines Soldates.

Nach den Beispielen greife ich nochmal den ” Politischen Imperativ” auf:

“In der Politik ist alles das moralisch richtig, was dem gesamten Volk oder einer Mehrheit dieses dient und Progression der Evolution dieses fördert oder Regression der Evolution dieses verhindert.”

Ein weiteres Beispiel zum Verständnis.

Regierung XYZ merkt, das Land XYZ hatt Rohstoffmängel, der Lebensstandard den sich die Bürger von XYZ erarbeitet haben ist deshalb gefährdet, Nachbarland ABC hat den entsprechenden Rohstoff in ausreichend großer Menge vorhanden, nach einer Sitzung mit den Leitern des Militärs kommt man zu dem Beschluss das ABC XYZ militärisch nicht gewachsen ist, man geht davon aus das auf Dauer gesehen, der Rohstoff-Mangel mehr Schaden anrichten würde, als der Krieg mit ABC. Folglich befiehlt XYZ den Angriff.

Hier werde ich wahrscheinlich endgültig alle Grünen und Linken Leser verlieren die meine Texte gelesen haben, aber: Meiner Meinung nach, Funktions-Moralisch gesehen vollkommen richtig. Die Funktion der Regierung ist es, dem Volk zu dienen, ist in dieser Position ein Krieg ein Weg, der dem Volk mehr hilft als schadet, ist er meiner Meinung nach legitim.

Gegenbeispiel:

König A wurde beim letzten Poker-Abend der Alphabetkönige von Z so richtig abgezockt. Z hat betrogen und König A vor den restlichen Königen ordentlich blamiert. Am folgenden Tag hetzt er seine komplette Armee auf Z, fackelt alles ab und freut sich nen Ast. Moralisch absolut falsch, er stellt seine eigenen Interessen über die des Volkes, er verletzt die gesellschaftlichen Imperative.

Addendum:

Moral ist eine Erfindung der schwachen Masse um die wenigen Starken zurückzuhalten

Eine Formulierung nach dem Sinn Nietzsches. Er bezieht sich in seinen Werken vor allem auf die Werte und Moral der christlichen Kirchen. Während ich seine Meinung bezüglich eben dieser Werte und Normen eindeutig Teile, sehe ich zwar Moral und Wertvorstellung immer noch als grundlegende Erfindung der Menschen an, doch sehe ich eindeutig einen Bedarf für diese. Genau so, sehe ich aber seine Kritik als absolut richtig an, entsprechend müssen Werte und Moral angepasst werden: Sie müssen der Evolution dienen und nicht schaden, denn so, würde sich die Moral in meinem Sinn ja selbst widersprechen , der politische Imperativ wäre verletzt.

Also alles umsonst? Nein, denn es ist im Sinne der Evolution das eine breite Mehrheit der Population gestärkt wird, also dazu gebracht wird, sich besser anpassen zu können. Entsprechend sehe ich unsere Population(->Die Nation) als Einheit an, also das was Nietzsche als Individuum behandelt, weite ich hier auf eine ganze Nation aus. Meine Sicht auf Moral soll also nicht dazu führen, das sich ein “Übermensch” wie Nietzsche ihn bezeichnet, bilden kann, sondern eine ganze “Über-Nation”.

 

Um das ganze nochmal kurz zum ausdrucken und anbeten:

Gesellschaftlicher Imperativ:

Das Aufrechthalten der 3 grundlegenden Werte einer Gesellschaft: Treue, Strebsamkeit und Ehre.

Politischer Imperativ:

In der Politik ist alles das moralisch richtig, was dem gesamten Volk oder einer Mehrheit dieses dient und Progression der Evolution dieses fördert oder Regression der Evolution dieses verhindert.

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