HowTo: Pogoplug Homeserver

Pogoplug heißt das Gerät der Firma Pogoplug. Hinter dem lustigen Namen versteckt sich ein extrem praktisches Gerät: Eine kleine, wahlweise rosa, graue oder schwarze Box mit einigen USB-Ports, einem LAN-Anschluss und einem Netzteil. Darauf läuft ein angepasstes Linux mit einer Weboberfläche, von der aus man seine eigene Dropbox (/seinen eigenen Drive) zuhause aufmachen kann. Innerhalb 2 Minuten ist Sharing rund um die ganze Welt eingerichtet.

Das mögen einige jetzt cool finden, aber viel cooler ist: Man kann dem Gerät (läuft übrigens auf ARM Basis) auch eine “richtige” Linux-Distribution schenken und es zu einem perfekten, extrem günstigen und wahrscheinlich recht stromsparenden Headless-Home-Server machen.

Ich hab mir vor einigen Wochen einen Pogoplug v2 für 10 Euro (!) zugelegt. Darin enthalten: Ein 1.2 GHz Prozessor und 256 MB RAM. Die neueren Geräte starten so bei 80 Euro und bieten deutlich mehr Power. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich einen Homeserver nach meinen Vorstellungen auf dem kleinen Ding installiert hatte.

Weil mein Gedächtnis schlecht ist und USB-Sticks (darauf läuft das System) nicht sonderlich zuverlässig sind, hab ich die Installation in Notizen festgehalten und biete sie hier in aufbereiteter Form der Allgemeinheit an.

Einige Worte zu Arch-Linux

Arch ist eine schlanke Distribution, die nach dem KISS-Prinzip (“Keep it simple, Stupid!” – “Halte es einfach, Trottel!”) aufgebaut ist. Arch ist sehr gut zu konfigurieren, verzichtet aber auf jeglichen GUI-Kram. Das kommt einem Server, der ohne Bildschirm auskommen muss natürlich sehr zu Gute.

Es gibt außerdem eine ARM-Portierung für Arch auf ARMv5 bis 7, was natürlich essentiell für mein und unser Vorhaben ist. Viele Leute sagen, dass pacman (der Paketmanager) die Stärke von Arch ist. Ich finde pacman relativ hässlich, bin aber ein riesiger Fan von systemd, was unter Arch ebenso Anwendung findet.

Ansonsten gibt es vorkomplierte Pakete und ein sehr, sehr gutes Wiki (sowohl Englisch als auch Deutsch!).

Ein Vorwort

Ich habe diesen Artikel am Anfang als Gedächtnisstütze für mich selbst gedacht. Es hat mehrere Versuche benötigt, bis ich einen fertigen Homeserver zuhause stehen lassen und gerade bei headless Servern besteht die Gefahr, dass man mit einer falschen Einstellung das System unter Umständen unnutzbar macht. Deshalb sind drei Dinge wichtig:

1) Exaktes Befolgen der Anweisungen, jedoch unter Beachtung von:
2) Erst Denken – Dann Tippen. Linux ist gut dokumentiert. Wenn dir ein Befehl komisch vorkommt, sieh lieber nach ob ich keinen Fehler gemacht habe.
3) Geduld. Viel, viel Geduld. Ich denke, bei Linux klappt nie etwas beim ersten Versuch. Dafür funktioniert es nach dem zweiten oder dritten dauerhaft und ohne dass wieder jemand Hand anlegen muss.

Ich gehe in Teil 0 und 1 davon aus, dass sich Linux auf dem PC, von dem aus konfiguriert wird, befindet. Dieser Teil ist für geübte PC-Nutzer sicher auch unter Linux nachzuvollziehen. Später wird sowieso in einer SSH-Session gearbeitet, weshalb nur noch der Pogoplug relevant ist.

Los geht’s!

Das HowTo gliedert sich in mehrere Teile. Keiner baut auf dem anderen auf. Außer Teil 0 ist alles auf allen möglichen Arch-Systemen (nicht nur auf Pogoplugs!) ausführbar, mehr noch: Mit etwas Erfahrung kann man das Ganze locker auf Debian oder Gentoo nachvollziehen.

 

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