HowTo: Ein Google-Drive Client für Linux – grive unter Fedora

Gibt’s nicht? Stimmt. Offiziell gibt’s den nicht, was ich für eine ziemliche Sauerei halte. Aber es gibt grive , ein Tool, das lokale Ordner und den Drive synchron hält. Das einzige, was es nicht kann, ist sich regelmäßig ausführen, aber das bekommen wir schon hin.

Dieser Artikel behandelt die Kompilierung und Installation von grive unter Fedora und hat mich nur etwa 30 Stunden und 50 Liter Wutschweiß gekostet. Wenn man mal weiß, wie es geht, ist es gar nicht so schwer. Wenn man die exakten, für Fedora vorgesehenen Schritte vor sich hat kann es sogar jeder. Also, auf geht’s:

System vorbereiten

Ein paar Pakete werden benötigt. Das wären:

grive herunterladen

Hier gibt es zwei mögliche Wege. Entweder ihr ladet euch die zip von hier und entpackt sie irgendwo hin. Oder ihr nehmt die elegante Variante und lasst git die Arbeit für euch übernehmen. Herunterladen und entpacken sollte jeder mit der GUI selbst können, den Weg mit git beschreibe ich hier:

Es ist dabei relativ egal, wo ihr diese Schritte durchführt, weil der Ordner danach theoretisch gelöscht werden kann. Ihr habt jetzt eine Spiegelung der Grive-Quellen auf eurer Platte.

grive installieren

Wenn alle Vorarbeiten geleistet sind ist das der leichteste Teil.

Ehrlich, das reicht. Wenn es jetzt keine Fehlermeldungen gibt ist alles gut gelaufen.

grive starten

Erst mal den neuen Google-Drive Ordner anlegen:

Dann grive dorthin kopieren und in den Ordner wechseln:

Dort muss grive nur noch gestartet werden und ihr müsst Zugriff auf euer Konto gewähren. Das klappt in allen Fällen, auch, wenn ihr (so wie ich) Zwei-Wege-Authentifizierung aktiviert habt:

Es wird ein Link erscheinen. Den kopiert ihr in euren Browser, klickt auf “Zugriff erlauben” und kopiert den angezeigten Code wieder zurück in die Konsole. Einmal Enter und grive beginnt, euren gesamten Google-Drive auf die Platte zu ziehen.

Probleme?

Bei mir gab es nur Probleme, weil ich nicht alle nötigen Pakete richtig installiert hatte. Da oben steht, was benötigt ist unter Fedora, sollte das eigentlich kein Problem sein.

grive selbst werkelt bis jetzt recht zuverlässig. Falls ich was bemerke update ich den Artikel

Quellen

Hier gibt es eine Installations-Anleitung für Debian, die ich grob befolgt habe.

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