A Nerd’s Snack: Publizist über Medien

Über felix von wirres.net bin ich auf dieses Interview mit Constantin Seibt in der taz gestoßen. Money Quotes:

Das heißt, dass fehlerfreier, mittelguter Journalismus nicht mehr genügt. Das Publikum muss aktiv begeistert werden. Es muss bei einer Zeitung das Gefühl haben: Wow, das ist mein Ding.

Das Leben besteht ja auch aus Zeitverschwendung. Und nicht darin, Instrument der Aufklärung zu sein. Gedanken macht man sich dann aus Langweile. Erkenntnis ist auch nur eine Form des Entertainments.

Etwas wirklich Einleuchtendes braucht das Präfix „Qualität“ nicht. Es gibt keinen Qualitätssex oder Qualitäts-Rolls-Royce. Der einzige Ort, wo man sonst von Qualität spricht, sind Billigläden.

Das klingt alles extrem durchdacht und intelligent. Die Frage, die ich mir stelle, ist, ob die fehlende Einsicht in diese Tatsachen oder die Tatsachen selbst das Problem sind, an dem unsere (Medien-)Gesellschaft krankt.

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