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App-Empfehlung: Snap-Camera

Ich nutze seit einigen Tagen eine Bezahl-App als Kamera. Die App wurde von einem neuseeländischen Entwickler gemacht, der im xda-Forum den Namen dzo trägt.

Der Mann ist unter anderem dafür verantwortlich, dass auf meinem Handy Android 4.0 läuft, und das ohne dass der Hersteller jemals auch nur im entferntesten an etwas über 2.2 gedacht hat. Die Empfehlung ist also auch als ein kleines Dankeschön zu verstehen.

Snap ist der Name der Kamera. Sie kann nicht viel mehr als die Android 4.2 Kamera, aber ist bis 2.3 herunter verfügbar. Das ganze Handling ist aber 1000 Mal intuitiver, cooler und flüssiger als bei der Standard-Kamera, und 1,50€ ist wirklich nicht viel Geld.

Fans von coolen Apps oder coolen Developern können also guten Gewissens zuschlagen. Wen Kameras nicht interessieren, der ignoriert diesen Post einfach.
Die App gibts

HIER

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“Diese Datei existiert nicht und kann daher nicht gelöscht werden” – Die Lösung

Oh Dear © by nedrichards

Was mir gestern passierte (für Faulenzer: ganz unten steht die Lösung): Ich hatte wunderbar meinen Google Drive auf mein Windows 8 Convertible gesynct und alles lief fluffig und rund. Blöd: Ich musste das System neu aufsetzen, weil es Treiberprobleme gab. Also die (echt coole) Rücksetzfunktion von Windows 8 genutzt, bei der persönliche Daten erhalten bleiben. So auch der Google Drive Ordner. Problem: Der Drive Client musste neu installiert werden. Nun will das gute Ding aber nicht einfach so wieder neu den Dienst aufnehmen, sondern erst, dass man den gesamten Ordner neu fpr es räumt, damit neu synchronisiert werden kann. Gesagt getan… Denkste!

Google Drive erlaubt nämlich Doppelpunkte in Pfadangaben. Windows nicht. Keine Ahnung was die Jungs von Google sich da für tolle Tricks überlegt haben, die Idee, Doppelpunkte als Unterstriche zu übertragen ging jedenfalls schief. Denn: Der Ordner mit Unterstrich ließ sich schlicht und einfach nicht löschen.

Meldung: “Diese Datei existiert nicht und kann daher nicht gelöscht werden.” Mhh. Mal in der Konsole versuchen: “Dieser Ordner wurde nicht gefunden. Dieser Ordner wurde nicht gefunden.” Und nein, ich hab mich nicht vertippt. Die Tab-Completion und der Explorer finden den Ordner, die delete-Funktion scheinbar nicht.

Grübeln. Eigentlich sollte ja alles cool sein, wenn der Ordner nicht existiert, denn dann würde der Drive Client ja nicht installieren. Nur irgendwie scheinen die Ebenen der Existenz zwischen finden und löschen verschieden zu sein. Ich vermute, das liegt daran, dass der Drive Client (der aus solchen Ordner auch keine Dateien hoch, wohl aber runterladen kann) da einfach irgendwelche Dummheiten macht.

tldr;

Die Lösung des Problems, die, so hört man, auch für andere “Diese Datei existiert nicht”-Probleme existiert:

Das Tool mit dem coolen Namen DelinvFile. Oder lang: Delete Invalid File. Das Tool tut nichts anderes, als eine (reichlich veraltete) Explorer Struktur darstellen und darin alle invalid files rot markieren. Ein Klick auf den nicht existenten Ordner, einmal auf remove und… weg war er!

Wo gibts DelinvFile? Hier ! Was kostet es? Nix. Auch wenn auf der Seite anderes behauptet wird. Wer eine Möglichkeit findet kann ja mal ein paar Euros da lassen, aber ich hab keinen Link gefunden. Falls jemand bessere Augen hat als ich: Kommentar da lassen.

 

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Qualitätsjournalismus á la zeit.de

Qualität findet man nur noch in den Leitmedien, sagen sie. Die alten Zeitungen dürfen nicht untergehen, sagen sie. Google nutzt die Zeitungen nur aus, sagen sie. Blogs seien qualitativ viel schlechter als Zeitungen, sagen sie. Online ist doof, sagen sie, außer es sind Online-Zeitungen.  Die USA will einen Todesstern bauen , sagen sie.

Moment mal! Einen Todesstern? Weil Drölftausend humorvolle Heinis eine Petition eingereicht haben, haut die Zeit was weiß ich wie viele Wörter darüber raus? Und das, ohne einen Tropfen Ironie im Artikel? Mit einem Verweis , wie viel Stahl das kosten würde. Nur das about haben sie nicht gelesen: “Centives is an economics blog that focuses on the fun and quirky side of economics.” Die haben so tiefgründige Artikel wie ” Zombies versus Nazis – how many Zombies does it take to conquer any army” im Sortiment.

Echter Qualitätsjournalismus!

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